Du bist Bayreuth!

Lockdown und die Folgen: Wir alle können etwas tun

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Na klar, es gibt Verlierer-Branchen in Corona-Zeiten: Die Gastronomie etwa, fast die ganze Kulturbranche, viele Solo-Selbständige, aber auch (Sport-)Vereine, Schausteller, Marktbeschicker, Hoteliers– sie alle und viele andere mehr haben reale Existenzsorgen.

Klar ist: Gegen die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor weiteren Folgen der Corona-Pandemie können und wollen wir nichts machen. Denn sie sind, so schwer das auch zu akzeptieren sein mag, insgesamt richtig und wichtig, um Schlimmeres zu verhindern.

Heißt das, in der Konsequenz, dass wir gar nichts tun können? Dieser Frage wollten die Unabhängigen nachgehen. Wir haben zu einer öffentlichen Online-Diskussion eingeladen – Gastronomen, Kulturschaffende, viele andere mehr. Um herauszufinden, was wir alle tun können, um den lokalen Unternehmen und den damit verbundenen Menschen helfen zu können. Danke unserer Vorsitzenden Lena Aderhold, die sich um die Vorbereitung und technische Organisation dieser DU-Premiere gekümmert hat.

Wir haben aus der Runde eine ganze Reihe von Ansätzen und Ideen mitgenommen, die wir jetzt weiter diskutieren und umsetzen wollen.

  • Dazu zählt zunächst und vor allem der Appell, dass wir an alle Bayreutherinnen und Bayreuther appellieren, wo auch immer das geht, den bevorstehenden Weihnachtseinkauf in den Geschäften und bei den Unternehmen vor Ort zu erledigen.  Wer sich dazu bekennen will: Das Bayreuth Magazin hat dazu die Aktion „Lokalhelden“ ins Leben gerufen – damit kann jedermann sein Facebook-Profilbild mit dem Appell „Kauf lokal“ ergänzen. Näheres aus der Facebookseite des Bayreuth Magazins.
  • Wir können Gutscheine kaufen, Essen bei den gebeutelten Restaurants und Betrieben bestellen, die derzeit keine Gäste empfangen, aber Essen und Trinken ausgeben dürfen. Wir können Bücher auch bei den Buchhandlungen vor Ort bestellen, Kino- oder  Konzertkarten untern Weihnachtsbaum legen und, und, und.
  • Wenn Sie spannende Ideen haben, die sie andernorts kennengelernt haben und die man in Bayreuth umsetzen könnte, um anderen zu helfen, dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns über weitere Anregungen.
  • Auch wenn es eine überschaubare Zahl von Besuchern war, die in diesem Lockdown-November erstmals auf Einladung der Unabhängigen vor den Bildschirmen diskutierte, war es doch ein guter Anfang. Miteinander reden – das ist auch und gerade in Corona-Zeiten wichtig.
  • Danke dem Kurier, dem Bayreuther Tagblatt, In-Bayreuth  und Radio Mainwelle dafür, dass sie unser Anliegen, etwas für Künstler, Gastronomen und viele andere tun zu wollen, unterstützt und unter die Leute gebracht haben!
    (Der Abdruck des o.a. Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der KURIER-Chefredaktion).
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